Danke sagen für Hilfe bei Cluster-Kopfschmerz

Heute wird weltweit der Dankbarkeitstag “World Gratitude Day” begangen, um die Idee der Dankbarkeit zu verbreiten. Der Tag ermutigt die Menschen, dankbar zu sein für das, was sie haben, und diese Dankbarkeit mit anderen zu teilen. Es zielt auch darauf ab, Menschen bei der Bewältigung von Krankheiten, wie beispielsweise Cluster-Kopfschmerzen (Bing Horton Neuralgie),  zu helfen, indem sie ihre Wertschätzung für das Leben steigern.

Viele Menschen sind dankbar für den Tag und viele andere nicht. Einige Leute glauben, dass Dankbarkeit Menschen mit Krankheiten helfen kann, und andere denken, dass Dankbarkeit vom Sinn des Tages ablenkt.

Meine Meinung: Dankbarkeit verbessert die Lebensqualität in vielerlei Hinsicht. Zum einen gibt sie den Menschen die Möglichkeit, sich bei denen zu bedanken, die ihnen während ihren Leiden geholfen haben. Dies hilft Menschen, mit ihren Emotionen umzugehen und sich leichter mit anderen zu verbinden. Es hilft auch, wenn Menschen nach Freiwilligen suchen, die ihnen bei ihrer Genesung helfen. Selbsthilfegruppen, wie “Cluster Hilfe Brandenburg” helfen den Betroffenen auch dabei, mit ihren Emotionen umzugehen und sich leichter mit anderen zu verbinden. Dies ist sowohl für den Betroffenen als auch für die Angehörigen von Vorteil. Ausserdem hilft es auch, wenn Cluster-Kopfschmerz Erkrankte nach Freiwilligen suchen, die ihnen bei ihrer Genesung helfen, um sich uns anzuschliessen.

Dankbar zu sein kann Menschen auch helfen, mit Krankheiten fertig zu werden, indem sie ihre Wertschätzung für das Leben steigern. Wenn jemand krank ist, schätzt er die Dinge möglicherweise nicht so sehr, wie er es normalerweise tun würde. Sie können sogar frustriert über den langsamen Fortschritt ihres Heilungsprozesses werden. Dankbar zu sein kann ihnen jedoch helfen, besser mit ihrer Krankheit umzugehen und sich auf die Linderung bzw. Heilung zu konzentrieren. Es kann ihnen auch helfen, sich leichter mit anderen zu verbinden, die ebenfalls auf irgendeine Weise mit der Krankheit zu tun haben. Dankbar zu sein schafft eine positive Wahrnehmung des Lebens, was bei der Linderung bzw. Heilung von Krankheit helfen kann.

Andererseits glauben viele, dass Dankbarkeit der Menschheit immer gut getan hat und es auch in Zukunft sein wird – trotz allem kein Beweis für diese Behauptung. Sie glauben, dass Dankbarkeit vom Sinn des Weltdankbarkeitstages ablenkt, wenn sich die Menschen an diesem Tag zu sehr darauf konzentrieren anstatt auf andere Dinge. Stattdessen konzentrieren sie sich auf Traditionen wie Danksagung oder den Besuch von Familien, die selbst mit Krankheiten zu kämpfen haben.

Wie bereits erwähnt, konzentrieren sich Dankbarkeitsrituale nicht unbedingt auf Dankbarkeit, sondern lenken stattdessen davon ab, anstatt dazu beizutragen, dass sie weiter geht als an normalen Tagen. Stattdessen lenken diese Rituale von Dankbarkeit ab und bringen die Menschen dazu, sich stattdessen auf andere Dinge als Dankbarkeit zu konzentrieren. Diese Dinge lenken die Patienten nicht unbedingt davon ab, dankbar zu sein für das, was sie haben, sondern bringen sie stattdessen dazu, sich auf andere Dinge anstatt auf die Dankbarkeit selbst zu konzentrieren gesamt. Sie helfen Patienten, ihre Dankbarkeit gegenüber denen auszudrücken, die ihnen während einer Cluster-Phase oder gesundheitlichen Katastrophe geholfen haben, indem sie ihnen ermöglichen, ihren Dank in einer unterstützenden Umgebung mit anderen zu teilen. Sie helfen den Patienten auch, sich emotional mit anderen zu verbinden, die selbst mit ähnlichen Problemen und Gefühlen zu kämpfen haben, damit sie sich in schwierigen Zeiten der Genesung gegenseitig unterstützen können – und gleichzeitig die Wertschätzung für das Leben insgesamt durch die Verbindung mit anderen steigern, die selbst ähnliche Gefühle haben. Während einige behaupten, dass dies von der Dankbarkeit selbst ablenkt, indem sie die Patienten davon ablenken, sich so zu fühlen oder sich stattdessen auf andere Dinge zu konzentrieren, beweisen, dass Dankbarkeit für die Menschheit insgesamt von Vorteil ist – trotz einiger Ablenkungen auf dem Weg!

In meiner Tätigkeit für unsere Cluster-Kopfschmerz Selbsthilfegruppe “Cluster Hilfe Brandenburg” bin ich stets dankbar für die ehrenamtliche Aufgabe die ich mit viel Energie erfülle. Es bestärkt mich, dass im Laufe der Zeit daraus eine starke Gemeinschaft aus unserem Cluster Gesprächskreis in Bernau (bei Berlin) entstanden ist und mir sehr viel Dankbarkeit von unseren Mitgliedern entgegengebracht wird. Danke auch an die Ärzteschaft, Beratern, Krankenkassen und Helfern, die im Hintergrund unsere lokale Gruppenarbeit unterstützen! Heute ist der richtige Anlass, sich bewusst zu machen, wofür wir anderen dankbar sind – und das Danke von anderen anzunehmen.

Michael Brumme

Kontakt
Michael Brumme
Gruppenleiter
Cluster Hilfe Brandenburg
Email m.brumme@clusterhilfebrandenburg.de
Telefon 0152 58425912